Theater in Ottenbronn: Martin Luther - Untertan und Freigeist

Der Schauspieler Stefan Österle zeigt, wie der Mönch und Unternehmersohn ungewollt zum Kirchenspalter wurde und zur allgemeinen Verständlichkeit das Hochdeutsch erfand. Am Samstag, 18.11.; 19.30 Uhr in der Kirche in Ottenbronn

16. Jahrhundert: Wer sich der Kirche widersetzte, war des Teufels - Bücherverbrennungen, Todesurteile gegen Kirchenkritiker. Doch die Gedanken sind frei. Die Gläubigen wurden unruhig. Dem Augustinermönch Martin Luther platzte der Kragen. Korruption und Sittenlosigkeit der Religionsverwalter provozierten ihn 1517 zu 95 Thesen. Er berief sich auf den Kern des Glaubens, die Bibel. Für seine Reformversuche setzte er, wie viele vor ihm, Ruf und Leben aufs Spiel.

Stefan Österle zeigt, wie der Mönch und Unternehmersohn ungewollt zum Kirchenspalter wurde und zur allgemeinen Verständlichkeit das Hochdeutsch erfand. Was Martin Luther durchsetzte, blieb bis heute lebendig: selbstbestimmter Glaube.

Der Schauspieler Stefan Österle spielt zwei Stunden auswendig. Filme, Fotos und musikalische Einspielungen spielen als Interpretationsergänzung mit.

Konzeption: Friedrich Beyer

Spieldauer: ca. 1¾ Stunden mit Pause

Der Theaterabend findet im Rahmen unserer Reihe „Lutherdekade 2017“ statt.