30 Jahre Mauerfall – Erinnerungen an ein Wunder. Festvortrag mit Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel, Ministerpräsident a.D.

Do. 7. November 2019 um 19 Uhr, Evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul.
Der langjährige Landesvater Baden-Württembergs Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel erinnert aus politischer und christlicher Perspektive an Probleme der Zeit rund um die Ereignisse, die zur Chance der Wiedervereinigung führten.

Mehr als 28 Jahre war die Berliner Mauer als Grenzbefestigung das Symbol der Abriegelung der DDR von West-Berlin. DDR-Bürger, die unzufrieden mit ihrer Regierung und den Gegebenheiten in ihrem Land waren, konnten so ab 1961 nicht mehr in die BRD auswandern. Bis schließlich am Abend des 9. November 1989 im Zuge der politischen Wende die Mauer geöffnet wurde.

Der Mauerfall fand jedoch nicht von heute auf morgen statt. Er war Folge von Reformbewegungen in Osteuropa und den, aus Frust über das SED-Regime, initiierten Montagsdemonstrationen.Die demonstrierenden Bürger forderten unter dem Slogan "Wir sind das Volk" eine Neuordnung des Landes. Der Theologe Eugen Biser bezeichnete den Mauerfall als "Gottes Werk" und "Zeichen von Gottes Wirken".

Der langjährige Landesvater Baden-Württembergs Prof. Dr. h.c. Erwin Teufel erinnert aus politischer und christlicher Perspektive an Probleme der Zeit rund um die Wende und Ereignisse, die zur Chance der Wiedervereinigung führten. Gleichzeitig richtet er den Blick mahnend in die Zukunft.

Veranstalter ist die Ev. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald in Kooperation mit der Stadtkirchengemeinde und der Kath. Erwachsenenbildung nördl. Schwarzwald.

Der Eintritt ist frei. Eine Spende wird erbeten.