Sterbegeldversicherung- und Risikolebensversicherung: Was ist der Unterschied?

Sterbegeldversicherung und Risikolebensversicherung haben eine Reihe von Gemeinsamkeiten, aber es gibt vor allem viele wichtige Unterschiede. Es ist gut, sich dieser Unterschiede bewusst zu sein, sonst könnten Sie oder Ihre Angehörigen unerwartet mit einer Überraschung konfrontiert werden.

In einigen Fällen kann eine Risikolebensversicherung eine gute Alternative zur Sterbegeldversicherungen auf Deutschland sein. Dies ist jedoch oft eine persönliche Entscheidung.

Unterschiede im Überblick

Wie der Name schon sagt, soll die Bestattungsversicherung die Kosten einer Einäscherung oder Bestattung abdecken. Ihre Angehörigen müssen nicht für die hohe Rechnung aufkommen, die mit einer Bestattung einhergeht. Eine durchschnittliche Beerdigung kostet etwa 7.000 Euro.

Die Risikolebensversicherung deckt das Risiko eines vorzeitigen Todes ab und soll in erster Linie Ihren Partner und allfällige Kinder im Todesfall vor finanziellen Sorgen bewahren. Wenn Sie in einem relativ jungen Alter sterben, geht ein großer Teil Ihres Einkommens/Ihrer Leistungen verloren. Mit einer Risikolebensversicherung wird ein Geldbetrag freigesetzt, mit dem Ihre Familie weiterhin die notwendigen Rechnungen bezahlen, das Haus weiter bewohnen und/oder die Hypothek (teilweise) abbezahlen kann.

Schematische Übersicht

Die Hauptunterschiede zwischen den beiden Versicherungspolicen sind unten aufgeführt.

Laufzeitversicherung Bestattungsversicherung
Zweck Versicherung Um Ihre nächsten Angehörigen vor finanziellen Problemen zu schützen. Um die Kosten einer Einäscherung oder Beerdigung zu decken, damit Ihre Angehörigen nicht damit belastet werden.
Zahlung Eine Auszahlung erfolgt nur, wenn der Versicherte innerhalb der Versicherungsdauer verstirbt. Nach dem Enddatum erfolgt keine Zahlung. Garantierte Todesfallleistung.
Begriffsabdeckung Die Versicherungsdauer ist variabel, maximal jedoch: 65 bis 68 Jahre – Ihr Alter. Entfällt, sofern nicht aufgegeben. Garantierte Abdeckung.
Dauerprämie Entspricht der Versicherungsdauer, es sei denn, der Versicherte stirbt früher. Variabel, manchmal 10/20/30 Jahre, meist aber bis zum 85. Lebensjahr.
Versicherter Betrag Die Mindestversicherungssumme beträgt 5.000 Euro und kann auf über 1 Million Euro ansteigen Die Mindestversicherungssumme richtet sich nach dem Bestattungsversicherer, liegt aber deutlich unter 5.000 Euro. Normalerweise gibt es eine Versicherung für etwa 8.000.
Ausgezahlter Betrag Geld kann frei ausgegeben werden Für die Bestattung muss Geld verwendet werden (außer bei einer Kapitallebensversicherung)
Medizinischer Test Oft erforderlich, insbesondere bei größeren Versicherungssummen Gesundheitserklärung bzw. Carenzjahre anwendbar

Hypothek

Häufig wird eine Lebensversicherung in Kombination mit einem Hypothekenantrag abgeschlossen. Manche Hypothekenbanken verlangen sogar den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Die Versicherung wird dann an den Hypothekengeber verpfändet. Im Todesfall des Versicherten geht die Auszahlung direkt an den Hypothekengeber, es sei denn, die Versicherungssumme ist höher als die Restschuld der Hypothek.

Nehmen Sie zum Beispiel eine Hypothek mit der Nationalen Hypothekengarantie (NHG) auf? In diesem Fall wird eine Risikolebensversicherung obligatorisch, wenn die Hypothek 80 Prozent des Eigenheimwerts übersteigt und haben keine abgeschlossen mit einer frage ab welchem alter der Sterbegeldversicherung abgeschlossen sind.

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